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Technisches Tauchen
stellt die „Extremsportvariante” des Gerätetauchens dar, die erfahrene und qualifizierte Taucher viel weiter in die Tiefen der Unterwasserwelt vordringen lässt, als es gewöhnlichen Sporttauchern möglich ist. Technisches Tauchen zeichnet sich aus durch die Verwendung von weitaus mehr Tauchausrüstung und speziellen Trainingsanforderungen, um mit den zusätzlichen Risiken umgehen zu können, die diese Art des Tauchens mit sich bringt. Tec Tauchen ist nicht für jedermann. Aber für all jene, die den Ruf der Herausforderung hören, sind die PADI TecRec Kurse die Antwort.
Was ist technisches Tauchen?
Unter technischem Tauchen versteht man Tauchen, das über die Grenzen des Sporttauchens hinausgeht, jedoch nicht zwingend Berufstauchen und Forschungstauchen ist. Zusätzlich definiert es sich über einen oder mehrere der folgenden Punkte:
- Tauchen in Tiefen unterhalb von 40 Meter
- Dekompressions-Stufen sind erforderlich
- Tauchen in einer geschlossenen Umgebung, wo der Zugang zur Oberfläche mehr als 40 lineare Meter beträgt.
- Beschleunigte Dekompression und/oder der Einsatz von unterschiedlichen Gasgemischen während des Tauchgangs.
Weil beim technischen Tauchen die Oberfläche in einem Notfall gewissermassen unerreichbar ist, benötigen Tec Taucher umfangreiche Methoden und Technologien, sowie entsprechendes Training, um mit den zusätzlichen Risiken umgehen zu können. Und auch wenn man diese beherrscht, beinhaltet Tec Tauchen zugegeben mehr Risiko, potentielle Gefahren und geringere Fehlertoleranzen als Sporttauchen.
Seit wann gibt es technisches Tauchen?
Höhlentauchen wird von den meisten als eine Form von technischem Tauchen betrachtet. Das Höhlentauchen entwickelte sich in den späten 1960er und 1970er und wurde Mitte der 1980er zu einer eigenen Disziplin, wie sie noch heute besteht. In den frühen 1990er begannen mehrere Gruppen von Tauchern weltweit mit Technologien für das Tieftauchen (über die Grenzen des Sporttauchens hinaus) zu experimentieren, um sowohl Höhlen wie Wracks erkunden zu können. Diese Gemeinschaften vereinten sich und begründeten das „Technische Tauchen“ oder „Tec Diving“ mit Publikation der Zeitschrift aquaCORPS (nicht mehr im Druck), die sich dieser Art des Tauchens widmete. Seit damals entwickelt sich Tec Tauchen kontinuierlich weiter, sowohl bezüglich der Anwendungsbereiche wie auch der Technologien.
Warum Tec Taucher werden?
Tec Tauchen beinhaltet nicht nur mehr Risiko, sondern erfordert auch deutlich mehr Einsatz, Disziplin und Ausrüstung. Es ist nicht für jedermann, Sie können Ihr ganzes Leben lang ein versierter, begeisterter und erstklassiger Taucher sein, ohne einen Tec Tauchgang zu machen.
Dennoch gibt es einen kleinen Kreis von Menschen, der unter Wasser Orte besuchen möchte, welche nur wenigen Menschen vorbehalten sind. Viele spektakuläre, unberührte Wracks liegen in Tiefen weit unterhalb von 40 Metern. Tiefer gelegene Riffe beherbergen Organismen, welche man nicht im flachen Wasser findet. Einige Menschen finden Gefallen an der Herausforderung und dem Fokus, die das Tec Tauchen erfordert. Andere wiederum lieben den Einsatz innovativer Technologien, die auf dem neuesten Stand sind. All das sind Gründe, die das Tec Tauchen lohnenswert machen.
Die verwendete Tauchausrüstung
Tec Taucher verwenden wesentlich mehr Ausrüstung als Sporttaucher. Die Tauchausrüstung im Tec Tauchen besteht üblicherweise aus zwei bis vier oder fünf Atemreglern, einem Tauchcomputer und einigem Zubehör. Unser Verkaufspersonal ist Ihnen bei der Konfiguration der Ausrüstung, die Sie für diesen Kurs benötigen, gerne behilflich.
Der Spassfaktor
Der Spass am TecRec ist die Herausforderung, tiefer und länger zu tauchen, als die meisten Taucher es jemals tun werden. |
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