0511 - 31 808 77 surf@action.sport.de
Action Sport Sportreisen
Lister Meile 25, 30161 Hannover
Montag bis Freitag von 10 - 18 Uhr

Fachbegriffe - Surf ABC

Spinout, Bar und Airtime – Fachbegriffe einfach erklärt – unser Einsteiger Wörterbuch.

Wir versuchen, gerade Euch als Einsteiger nicht mit einer Vielzahl von Fachbegriffen zu verunsichern, aber es gibt leider für vieles keine „gescheite“ Übersetzung oder kein deutsches Synonym. Eine Finne ist nun mal keine Skandinavierin, sondern das kleine „Schwert“ ganz hinten unterm Surfbrett, dass dafür verantwortlich ist, dass ihr nicht einfach quer zum Wind abtreibt, sondern einen definierten Kurs fahren könnt. Daneben gibt es natürlich, da die Surfgemeinde schon „historisch“ bedingt aus dem englischsprachigen Raum kommt, viele Anglizismen die auch keine sinnvolle Übersetzung anbieten – aber das passiert uns ja leider in vielen Lebensbereichen. Versucht mal „Rave“ sinnvoll zu übersetzen ;-)

Material Windsurfen

• Rigg – bezeichnet die Gesamtheit aus Segel, Mast und Gabelbaum

• Gabelbaum : Ellipsenförmige Griffleiste, in der das Segel gespannt wird und an der der Surfer das Rigg hält. Bäume mit vorgegebener Länge erreichen die höchste Steifigkeit. Dennoch bevor-zugen die meisten Surfer verstellbare Vario-Gabelbäume, die eine größere Einsatzbreite ermöglichen.

• Startschot : Dicker Tampen, der am Gabelbaum und am Mastfuss befestigt ist, mit dem man das Rigg aus dem Wasser holt.

• Mastfuss :.Der Mastfuss verbindet das Rigg mit dem Board. Dazu gehört ein Gummigelenk (Powerjoint), ein Drehgelenk und die Befestigung im Brett.

• Powerjoint : Teil des Mastfusses: Nach allen Seiten in einem Winkel von min. 90° frei bewegliches Gelenkelement innerhalb des Mastfusses.

• Lieken: .Die drei Seiten des Segels werden als Vor-, Achter- und Unterliek bezeichnet.

• Schothorn: .Die hintere Ecke des Segels (zwischen Unter- und Achterliek), die am Gabelbaumende befestigt wird.

• Segeldruckpunkt (SDP) : Der (angenommene) Punkt im Segel, in dem sich die wirkenden Kräfte des Windes vereinen.

• Shape: Die Form eines Boards oder der Profilverlauf bei Segeln.

• Fussschlaufen: Auf dem Brett montierte und abnehmbare Schlaufen, die dem Surfer bei starkem Wind und bei Sprüngen einen besseren Halt auf dem Brett geben.

• Schwert : Nach unten aus dem Brett herausragende Fläche zur Verringerung der Abdrift; kann aus- oder eingeklappt werden.

• Finne : Die Finnen führen das Brett und verringern die seitliche Abdrift. Bretter mit schmalem Heck, die an sich schon einen guten Griff im Wasser haben, benötigen weniger Finnenfläche.

• Trapez : Hüft- oder Sitzgurt mit Metallhaken, mit dem man bei stärkerem Wind einen Teil des Segeldrucks nicht mehr mit den Händen, sondern mit dem gesamten Körper halten kann.

Material Kitesurfen

• Bar – ist sozusagen die Lenkstange des Drachens (Kite), an der sowohl die Leinen zum Kite befestigt sind, Ihr euch aber auch festhaltet und steuert.

• 2- Leiner : 2-Leiner werden oft in Schulungen eingesetzt (weniger Leinen gibt weniger Probleme, Lernen der Grundlagen) und von Leuten mit recht speziellem Fahrstil (z.B. Wakestyle). Der erste eigene Kite ist meistens ein 4-Leiner-Kite oder ein 2-Leiner mit der Option des Umbaus auf ein 4-Leiner-System.

• 4- Leiner: Beim 4-Leiner-System kann der Anstellwinkel des Kites verändert werden. Man kann also vergleichbar wie bei einem Segelboot auffieren und dichtholen, also bei zu viel Wind etwas Druck aus dem Kite herauslassen.

• Tube Kite : Hier ist der Drachen mit aufgepumpten Luftschläuchen ausgestattet. Diese geben dem Drachen seine Stabilität mit der charakteristischen runden Form und ermöglichen den Start aus dem Wasser heraus.

• Softkite (auch Matte) : Bei den Matten-Kites wird das Profil durch den Staudruck des Windes erzeugt. Durch Öffnungen an der Vorderkante kann Luft hereinströmen und wird im Kite gehalten. Mit durchdachten Ventillösungen wird verhindert, dass Wasser in den Kite dringen kann, und so ist auch mit diesen Systemem in der Regel ein kontrolliertes Starten aus dem Wasser heraus möglich. Für den Anfänger ist der Wasserstart eines guten Mattenkites (z.B. Flysurfer-Maniac) in der Regel sogar einfacher als der Wasserstart eines Tubekites.

• Safety-System : Dabei ist man über eine Sicherheitsleine mit dem Kite verbunden und beim Loslassen der Lenkstange geht der Kite "drucklos" zu Boden. Über die Sicherheitsleine ist man aber immer noch mit dem Kite verbunden, so dass er nicht unbeabsichtigt davonfliegen kann. Meistens gibt es dann noch eine Nottrennung, so dass man sich im Notfall komplett vom Kite trennen kann.

• Boards : für das Kitesurfen ähneln einem Wakeboard, Snowboard bzw. Surfboard. Sie sind in der Regel zwischen 130 und 180 cm lang. Der Auftrieb ist im Normalfall so gering, dass man ohne Fahrt nicht auf den Boards stehen kann.

• TwinTips :  Das sind symmetrische Boards, die vorwärts wie rückwärts fahren. Das hat den grossen Vorteil, dass man nach einem Richtungswechsel (Halse) keinen Fusswechsel machen muss. Dieser Fusswechsel auf den kleinen kippeligen Boards hat vielen Anfängern das Leben schwer gemacht. Längen für den Einsteiger liegen bei ca. 180cm Länge, Fortgeschrittene steigen schnell auf Boards mit ca. 150cm Länge um. Die kleinen Boards lassen sich auch mit fester Bindung fahren, genauso wie ein Wakeboarder unterwegs ist.

• Directionals : sind die Boards, die Surfboards ähneln. Hier gibt es ein Heck und einen Bug und eine Fahrtrichtung ist damit vorgegeben. Nach einem Richtungswechsel muss man die Füsse umstellen.

Revier


• Stehrevier :  Einsteigerfreundliches Surfrevier, das in großen Teilen nur stehtief ist.

• Flachwasser : heisst weniger, dass es sehr flach ist, sondern vielmehr, dass es nahezu keine Wellen gibt, die beim Lernen stören

• Choppy: Unruhiges, kabbeliges Wasser auch Kabbelwelle genannt

• Shorebreak : Wellen, die direkt auf das Ufer brechen und das Starten sehr schwierig machen.

• Dünung : Wellen, die ohne Windeinwirkungen über große Entfernungen laufen( Swell, Wellen)

Wind


• Beaufort (Bft.) : Windstärke

• Lee : ist die dem Wind abgewandte Seite (Hinterkopf zum Wind)

• Luv  : ist die dem Wind zugewandte Seite (Nase im Wind)

• OffshoreA(wind):. Der Wind bläst ablandig (aufs Meer hinaus).

• Onshore(wind) :.Der Wind bläst auflandig (vom Meer zum Land).

• Sideshore(wind) :.Der Wind bläst parallel zur Küste (zum Ufer).

• Gleitwind : ab oberen 3 Windstärken kann das Brett aus der Verdängerfahrt ins Gleiten übergehen

• Starkwind : ab 5 Windstärken spricht man von strakem Wind

• Thermik :  lokale (meist) Verstärkung eines Windes, z.B. Seethermik – im Laufe des Tages erwärmt sich die Luft über dem Land mehr, steigt auf und zieht damit (sozusagen) Luft vom Meer nach sich. Ergebnis: auflandiger Wind, also vom Meer zum Land.

• Abfallen : Mit der Brettspitze vom Wind wegdrehen; nach Lee fahren.

• Anluven : Mit der Brettspitze zum Wind drehen, nach Luv fahren

• Amwindkurs: Kurs bei dem der Wind ca. 50°-90° zur Brettmittellinie bläst.

• Halbwindkurs : Der Kurs, bei dem der Wind 90° zur Brettmittellinie bläst.

• Raumschot(kurs) : Der Kurs, auf dem der Wind zwischen 90° und 160° zur Brettmittellinie bläst

• Hoch am Wind / Höhelaufen : Fahrtrichtung schräg gegen den Wind, wobei man „Höhe gewinnt"..

• Kreuzen :.„Schläge" am Wind, die im Zickzackkurs mal auf Steuerbordbug mal auf Backbordbug gefahren werden.

• Knoten: .internationales Maß für Wind- und Brettgeschwindigkeit; 1 Knoten= 1,852 Kilometer/Stunde.

• Windfenster : Der Flugbereich des Kites. Das Windfenster ist abhängig von Windstärke, Windrichtung und Fahrtgeschwindigkeit/- position des Kiters.

• Windfensterrand : Der Randbereich des Windfensters. Hier entwickelt der Kite den geringsten Zug. Einteilung mit hilfe des Zifferblatts/Uhrzeiten.

 

Fahrtechnik / Manöver

• Schotstart : das Segel / Rigg aus dem Wasser ziehen und starten

• Beachstart: Aus dem flachen Wasser aufsteigen und starten.

• Wasserstart : Mit der Kraft des Segels direkt aus der Schwimmlage starten.

• Auffieren : Mit der hinteren Hand (Segelhand) den Gabelbaum wegdrücken, um den Segeldruck zu verringern.

• Dichtholen : Das Segel mit der hinteren Hand am Gabelbaum anziehen, so dass ein Optimum an Vortrieb entsteht.

• Pumpen : Wiederholt am Rigg reißen, um das Brett auf einer Welle oder bei schwankendem Wind ins Gleiten zu bringen

• Gleiten : Funboards verdrängen kaum Wasser, sie gleiten obenauf. Je kleiner die Gleitfläche ist, um so schneller ist das Brett.

• Fusssteuerung : Steuerung der Funboards durch Gewichtsverlagerung von Kante zu Kante

• Wende : Richtungsänderung mit dem Bug durch den Wind.

• Halse : Richtungsänderung, bei der das Brett mit dem Heck durch den Wind dreht.

• Jibe : Englischer Begriff für Halse.

• Duck-Jibe : Halse mit dem Schothorn durch den Wind.

• Dreisechziger (360er):  Mit dem Board einen Voll-kreis (360°) fahren.

• Freestyle : Tricksurfen; Sammelbegriff für Manöver, die nicht besonders nützlich, aber sehr schön anzuschauen sind.

• Loop : Überschlag mit Brett und Rigg. Wird rückwärts und vorwärts gesprungen. Wird der Looping mehr horizontal ausgeführt, nennt man das Manöver Barrel-Roll.

Action Sport Sportreisen

Wir sind seit 1996 ihr kompetenter Partner für sportliche Reisen, Tauchen, Surfen und Winterurlaub. Wir bieten Ihnen massgeschneiderte Angebote ganz nach Ihren Wünschen, genauso wie tolle Gruppenreisen. Egal ob Skiurlaub in Österreich oder Kitesafari in Ägypten - bei uns gibt es Urlaub unter Freunden

Social Media

© Copyright 2016